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Episode 6.12

Schicksal


Episode Staffel 6, Episode 12
Originaltitel Destiny
GER 08.03.2014
USA 07.03.2014
Produktionsnummer 5.20
Regie Kyle Dunlevy
Autor Christian Taylor
Chronologie 19 VSY
Länge 22 min

Charaktere

Zorn

Verwechslung Freude
Yoda Traurigkeit Gelassenheit

Schauplätze

Moraband Macht-Planet

Weisheit

"Der Tod ist erst der Anfang."

Zusammenfassung

Yoda ist zutiefst beunruhigt, als er eine Stimme aus dem Jenseits hört: die Stimme von Qui-Gon Jinn. Da er weiß, dass es für einen Jedi unmöglich ist, seine Identität nach dem Tod zu bewahren, beginnt der Jedi-Rat sich Sorgen zu machen, dass Yoda unter dem Einfluss der dunklen Seite steht. Entschlossen, Antworten zu finden, flieht Yoda aus dem Jedi-Tempel, um der körperlosen Stimme zu folgen.

Handlung und Bilder

Nach den Ereignissen auf Dagobah hat sich Jedi-Meister Yoda an Bord seines Sternenjägers bis zu einem Weltraumnebel begeben, worin er jenen Planeten vermutet, den Qui-Gon Jinn gemeint haben könnte.

Yoda erhofft, dort Antworten darauf zu finden, wie es möglich ist, sein Bewusstsein über den Tod hinaus zu bewahren und eins mit der Macht zu werden.

Im Anflug auf den Planeten kommt es zu Turbulenzen und Yoda verliert die Kontrolle über seinen Jäger, woraufhin er sich vollkommen der Macht hingibt und sich von ihr leiten lässt. 

Das Schiff landet sicher und unbeschädigt in einem der vielen Krater auf dem Planeten. Ähnlich wie bei einem Geysir steigen aus den Löchern in den Kratern überall auf dem Planeten helle Strahlen gen Himmel empor. Diese Energie ist voller Leben, das aus dem Inneren des Planeten strömt und in alle Ecken der Galaxis verteilt wird. Der Jedi-Meister beschließt, sich in eines dieser Schlundlöcher zu begeben und der Sache näher auf den Grund zu gehen. Dabei verzichtet er nicht nur auf sein Lichtschwert sondern auch auf die Begleitung des Astromechdroiden R2-D2, den er im Krater zurücklässt.

Unterhalb der öden Planetenoberfläche findet Yoda eine lebendige, farbenfrohe und friedliche Vegetation mit exotischen Variationen von Flora und Fauna vor. Kurz nach seiner Landung auf einer größeren Insel wird der Jedi-Meister von einer Macht-Priesterin empfangen, die sich dem Jedi-Meister zunächst als Lichtball präsentiert und kurz darauf ihre wahre Erscheinung in Roben und einer Maske mit einem Gesichtsausdruck der Gelassenheit offenbart. Sie erklärt, dass sie Yoda schon lange erwartet habe, und lädt den Jedi-Meister ein, sie in die Wildnis ihrer Heimat zu begleiten.

Nach einem Fußmarsch erreichen die beiden eine kleine Behausung, wo die Priesterin dem Jedi ihre vier Cousinen vorstellt. Jeder der Priesterinnen sehen sich zum Verwechseln ähnlich, lassen sich aber durch ihre unterschiedlichen Gesichtsmasken eindeutig identifizieren. Diese Masken spiegeln die Gefühlslage der Cousinen wider, die jeweils aus Wut, Freude, Verwirrung, Traurigkeit und Gelassenheit bestehen.

Yoda erklärt gegenüber den Priesterinnen, dass er gekommen sei, um zu lernen, eins mit der Macht zu werden und sein Bewusstsein über die Schwelle des Todes zu tragen. Die Cousinen reagieren mit gemischten Gefühlen, die wiederum ihren Masken entsprechen. Letztendlich sind sie jedoch einverstanden, Yodas Training zu beginnen. Nach einem hellen Lichtstrahl findet sich Yoda an einem ganz anderen Ort in der Wildnis des Planeten wieder.

Eine der Priesterinnen erklärt Yoda, dass es sich bei diesem Planeten um die Geburtsstätte der Macht handelt – in der Wissenschaft Midi-Chlorianer genannt. Auf diesem Planeten verbindet sich die lebendige Macht mit der kosmischen Macht. Um Yodas Training zu beginnen, führt die Priesterin den Jedi-Meister über viele schwebende Plattformen zu einer abgelegenen Insel, die von dunklen Wolken bedeckt und einer dunklen Macht heimgesucht wird.

Als erste Lektion muss Yoda sich selbst besser kennen lernen und sein wahres selbst erforschen, um sich später davon lossagen zu können. Auf dieser Insel muss Yoda dem Bösen gegenüber treten und es besiegen. Furchtlos stellt sich der Jedi-Meister dieser Herausforderung und begibt sich in die Dunkelheit, wo er schon bald von einer kleinen, schattigen Kreatur mit roten Augen verfolgt wird – eine Inkarnation seiner dunklen Seite.

Es kommt zu einem Kampf zwischen den beiden, in dessen Verlauf die dunkle Kreatur erklärt, dass es während der Klonkriege immer mehr an Stärke hinzugewonnen habe. Das schwarze Geschöpf gewinnt die Oberhand in dem Kampf und verpasst Yoda zahlreiche schwere Schläge. Zunächst streitet Yoda ab, dass es sich bei dem Geschöpf um sich selbst, seine dunkle Seite, handelt. Der Jedi-Meister erkennt letztendlich aber doch an, dass es eine solche Seite von ihm gibt, allerdings verstoßt er sie. Nach vielen Jahren des Jedi-Trainings, so Yoda, sei er derjenige, der Herr über seine dunkle Seite ist.

Mithilfe dieser Einsicht und der Macht kann Yoda das Geschöpf besiegen, woraufhin es sich in Luft auflöst. Daraufhin taucht die Priesterin wieder auf und erklärt, dass Yoda in dieser Prüfung seinen Hochmut besiegt habe.

Als nächstes steht Yoda eine Lektion bevor, bei der es darum geht, seinen Gefühlen der Versuchung zu widerstehen. Hierzu muss sich der Jedi-Meister in das Tal der Vernichtung begeben, das er ohne Emotionen und Bindungen passieren soll. Als sich Yoda in das dunkle Tal begibt, verwandelt sich seine Umgebung in die große Halle innerhalb des Jedi-Tempels auf Coruscant, wo er eine Spur der Zerstörung und Gewalt vorfindet.

Überall liegen tote Jedi, darunter auch Meister Mace Windu und der Jüngling Petro. Auch Ahsoka Tano befindet sich unter den Opfern, allerdings ist sie noch am Leben. Ehe sie stirbt, fragt sie den Jedi-Meister, ob sie noch immer eins mit der Macht werden könne, auch wenn sie aus dem Orden ausgeschlossen wurde. Yoda macht sich große Vorwürfe und gesteht sich ein, dass er versagt habe und die Sith nicht aufhalten konnte.

Schließlich taucht Katooni vor ihm auf und bietet Yoda an, vor diesem Ort der Verwirrung und Traurigkeit zu fliehen. Sie werde ihn zu einem Ort führen, wo er niemals wieder Schmerzen empfinden werde. Vertrauensvoll reicht Yoda ihr die Hand und kurz darauf findet er sich in einem Garten des Jedi-Tempels wieder, wo sich viele junge und erfahrene Jedi versammelt haben. Yoda fühlt sich sofort voller Sehnsucht an eine Zeit erinnert, als der Krieg noch nicht über die Galaxis tobte und Frieden herrschte.

Obi-Wan Kenobi, Qui-Gon Jinn und Dooku führen eine friedliche Unterhaltung. Yodas anfängliche Überraschung weicht Erleichterung, als er erkennt, dass Dooku freundlich ist und sich gemeinsam mit dem Jedi-Meister an alte Abenteuer zurückerinnert. 

Dooku bittet seinen ehemaligen Meister, ihm und den anderen Jedi in der Nähe eines Baumes Gesellschaft zu leisten. Yoda ist geneigt, seinen Jedi-Freunden zu folgen, doch bemerkt er rechtzeitig die Illusion, die sich vor seinen Augen abspielt. Auch wenn diese Illusion seinen innersten Sehnsüchten entspricht, widersteht er der Versuchung und hält inne. Er bezeichnet Dooku als einen Verräter, woraufhin sich der friedvolle Ort augenblicklich verdunkelt und sich die Illusion auflöst. Yoda ist zurück im Tal der Vernichtung und wird von Dooku mit dem Lichtschwert angegriffen. Der Jedi-Meister leistet keinerlei Gegenwehr, da er weiß, dass dieser Dooku nicht echt ist.

An einem Waldrand kommt Yoda wieder zu Bewusstsein. Die Macht-Priesterin der Gelassenheit gratuliert Yoda zu den bisherigen Fortschritten, betont aber, dass sich Yoda darauf einlassen müsse, sein Leben lang neue Dinge zu lernen und zu üben. Auf Yodas Wunsch nimmt die Priesterin ihre Maske ab, doch dahinter verbirgt sich nur Leere.

Die Roben der Priesterin fallen zu Boden und Yoda erkennt, dass die Priesterin schon tot war und zwischen den Welten lebt. Die verbleibenden Priesterinnen erklären Yoda, dass er sich einer letzten Prüfung stellen müsse, um seinen Ängsten auf den Grund zu gehen. Hierzu müsse er nach Moraband reisen, der alten Heimatwelt der Sith. Der Jedi-Meister nimmt die Herausforderung an und begibt sich mit R2-D2 an Bord seines Sternenjägers auf die Reise.

Hintergründe

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